Weltraumforschung in Kiel
... in Kooperation mit der ganzen Welt!

Abbildung 1: Das Physikzentrum in Kiel, Leibnizstraße. Im linken Turm ist die Extraterrestrische Physik beheimatet.
Die Extraterrestrische Physik existiert seit 1962 als eigenständige Abteilung an der CAU. Die Abteilung gehört zum Institut für Experimentelle und Angewandte Physik und beteiligt sich in vollem Umfang an der Lehre.
Wir arbeiten in zwei Arbeitsgruppen an einem breiten Themenspektrum der Weltraumforschung. Zudem sind wir an mehreren Missionen von ESA und NASA beteiligt.
Bachelor Arbeiten
Hier finden Sie die Themen für Bachelor Arbeiten in der Abteilung der Extraterrestrischen Physik
MSL ist auf dem Weg zum Mars

Abbildung 2: Der Marsrover Curiosity
Die Chancen für den Start einer weiteren Marsmission stehen gut. Die amerikanische Weltraumorganisation NASA will am Samstag, 26. November, um 16:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine schubstarke Atlas V Rakete mit dem Mars Science Laboratory, kurz MSL, auf eine etwa neunmonatige Reise zu unserem Nachbarplaneten schicken. Mit an Bord befindet sich auch eine am Institut für experimentelle und angewandte Physik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) entwickelte Sensoreinheit eines Strahlungsmessers. Dieser gehört zur Ausrüstung des mitgeführten Rovers „Curiosity“. Das Instrument aus Kiel wird erstmals die Strahlungswerte direkt auf der Marsoberfläche messen
Solar Orbiter definitv ausgewählt

Abbildung 3: Solar Orbiter
Am 4. Oktober wurde die ESA-Mission Solar Orbiter definitv ausgewählt. Solar Obiter soll erforschen, wie die Sonne die Heliosphaere erzeugt und kontrolliert. Die wissenschaftliche Nutzlast besteht aus zehn Instrumenten, das IEAP ist an 4 davon beteiligt, an einem mit einer massiven Hardwarebeteiligung. Die Abteilung Extraterrestrische Physik baut die vier Sensoren EPT, HET, SIS und STEIN, welche energiereiche Teilchen von der Sonne in verschiedenen Energiebereichen messen sollen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webpage
"FRED ist erfolgreich auf dem BEXUS13 Stratosphären Ballon gefolgen"

Abbildung 4: Das RETA-Team
Der in Kiel entwickelte Flight Radiation Environment Detector (FRED) hat erfolgreich an der BEXUS13-Ballonflug-Kamapagne teilgenommen. Im Rahmen des von der Deutschen Raumfahrtagentur DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde SNSB koordinierten Studentprogramms REXUS/BEXUS wurde die Flughöhenabhängigkeit der Strahlenexposition in der Atmosphäre untersucht. Der Ballon ist am 28.09.11 in ESRANGE in der nähe von Kiruna in Nordschweden gestartet und erreichte eine höhe von 25 km.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webpage
- Extraterrestrische Physik
Prof. Dr. Robert Wimmer-Schweingruber
Tel. +49 (0)431 880-3964, Fax. +49 (0)431 880-3968 - Heliosphärische Astroteilchenphysik
Prof. Dr. Bernd Heber
Tel. +49 (0)431 880-3955, Fax. +49 (0)431 880-3968
