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www.ieap.uni-kiel.de/et/ | 17. 05. 2012

Extraterrestrische Physik am IEAP der CAU

Fahne Großbritannien

Missionen

Abbildung 1: Galileos Ankunft am Jupiter (Zeichnung)
Abbildung 1: Galileos Ankunft am Jupiter (Zeichnung) [Originalgröße]

EPI - Energetic Particles Investigation - auf der Instrumentenkapsel PROBE der GALILEO-Mission

Ziele des EPI-Experiments

Technische Daten des EPI-Instruments

Eine vollständige Instrumentenbeschreibung findet man in Space Science Reviews 60/1-4, S. 79-90, 1992.

Zeitplan

Ergebnisse des EPI-Experiments auf Galileo

Die beabsichtigten Messungen von Energie- und Richtungsverteilungen geladener Teilchen sind während des Abstiegs der GALILEO-Probe bis zur Jupiter-Atmosphäre erfolgreich durchgeführt worden. Sie begannen bei einer Entfernung von fünf Jupiter-Radien (der Jupiterradius ist 71714 km) nahe der Bahn des Mondes Io und endeten beim Eintritt in die Atmosphäre bei einer Höhe von 1,25 Jupiter-Radien. Der Bereich unterhalb von 1,8 Jupiter-Radien war vorher noch von keiner Raumsonde erreicht worden. Der Abstieg endete nahe dem Äquator bei 4,94 Grad West und 6,5 Grad Nord.

Abbildung 2: EPI-Messungen
Abbildung 2: EPI-Messungen [Originalgröße]

Das Kieler Instrument wurde, wie das nebenstehende Bild zeigt, bei fünf, vier und drei Jupiter-Radien für je zwei Minuten aktiviert. Ab zwei Jupiter-Radien blieb es bis zum Eintritt in die Atmosphäre dauernd in Betrieb.

Die vorläufige Auswertung der Daten ergibt folgendes. Das Instrument entdeckte eine neue Zone des inneren Strahlungsgürtels unterhalb 2,5 Jupiter-Radien. Näher bei Jupiter nimmt die Teilchendichte durch Absorption in der Materie des Staubringes stark ab. Eine scharfe untere Grenze des Strahlungsgürtels ist bei 1,25 Jupiter-Radien festzustellen. Dies ist im letzten Bild dargestellt. Kurve E1-P1 entspricht energiereichen Elektronen, P1 Protonen, HE Heliumkernen und HV schwereren Kernen.

Abbildung 3: Gemessene Teilchenpopulationen
Abbildung 3: Gemessene Teilchenpopulationen [Originalgröße]

Das Projekt wurde nacheinander durch den Bundesminister für Forschung und Technologie (BMFT), die Deutsche Agentur für Weltraumangelegenheiten GmbH (DARA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (DLR) gefördert.

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