| Die Bachelorarbeit hat eine Bearbeitungsdauer von 3 Monaten. Damit die
Bachelorarbeit vor dem Ende der Vorlesungszeit bewertet werden kann, soll
der Beginn auf einen frühen Termin gelegt werden. Die Arbeit gliedert sich etwa in folgende Abschnitte: |
| Wochen 1-2: | Ausgabe der Unterlagen und Einarbeitung in das Thema |
| Woche 3: | Schriftliche Darstellung von Thema und Aufgabenstellung |
| Meilenstein: | Themenvorstellung im Bachelorseminar "Plasmaphysik" |
| Wochen 4-5: | Durchführung von Messungen / Auswertungen |
| Woche 6: | Reserve für ergänzende Messungen |
| Woche 7: | Erstellen der Abbildungen/Tabellen etc. für Bachelorarbeit |
| Woche 8: | Niederschrift der Bachelorarbeit |
| Woche 9: | Abgabe der ersten Fassung an den Betreuer |
| Wochen 9-10: | Vorbereitung eines Seminarvortrages über die Ergebnisse |
| Meilenstein: | Seminarvortrag über die Ergebnisse |
| Woche 11: | Korrekturen an der Arbeit |
| Woche 12: | Fertigstellung der Bachelorarbeit |
| Woche 13: | Reserve / Druck / Abgabe der Arbeit. |
| Das Modul Bachelorarbeit hat 12 Credit Points, die eine Workload von 360h darstellen. In den 3 Monaten ist also mit einer wöchentlichen Belastung von etwa 30h zu rechnen, die neben den anderen Modulen zu erbringen ist. Für den praktischen Teil in den Wochen 4-6 ist von einer (mindestens) halbtägigen Tätigkeit im Labor auszugehen. |
| Nähere Auskünfte zu den Versuchen geben: Dr. F. Greiner (Tel: 3821) / Prof. Piel (Tel: 3835). |
| An den drei Apparaturen können auch mehr als die unten beschriebenen Themen vergeben werden. |
| In diesem Versuch wird die Elektronendichte und Elektronentemperatur in einem Argonplasma mittels einer Langmuirsonde untersucht. Das Plasma besteht aus einer gasgefüllten Entladungsröhre, deren Entladungsstrom (und damit die Plasma- dichte) variiert werden kann. Es kommen moderne Messmethoden (Source-Meter; Computersteuerung des Messgerätes über LabView) zum Einsatz. Die Sondenkennlinien werden mittels Fit-Funktionen analysiert. Das Thema setzt die Kenntnisse der Vorlesung Physik VI voraus, die in einem vorangehenden Semester gehört worden sein sollte. | ![]() |
| Hier wird eine quantitative Analyse des Spektrums handelsüblicher Plasmalampen ("Energiesparlampen") mit einem digitalen Kompaktspektrometer vorgenommen. Der Versuch ist computergesteuert und die Auswertung erfolgt mit Anpassverfahren zur Bestimmung der spektralen Energieverteilung. Die spektrale Empfindlichkeit wird mit der Wolframbandlampe kalibriert, die Wellenlängenskala mit bekannten Spektrallinien. Die spektrale Verteilung wird mit dem Spektrum klassischer Glühlampen und modernen "High-Efficiency" Lampen verglichen. Die Auswertung erfolgt mit verschiedenen Anpassverfahren. Das Thema setzt keine spezifischen Kenntnisse der Plasmaphysik voraus, erfordert aber eine Beschäftigung mit spektroskopischen Grundlagen (Strahlungsprozesse, Gitterspektrometer, Auflösung eines Spektrometers, Schwarzkörperstrahlung, Pyrometer). . | ![]() |
| In diesem Experiment wird das Verhalten von Staubteilchen in einem Plasma mittels Videomikrosopie untersucht. Es geht darum, statisch am Plasmarand ruhende Teilchen mit einer extern aufgeprägten elektrischen Spannung zu Schwingungen anzuregen und die entstehenden Resonanzkurven zu analysieren. Aus den Kurven läßt sich die Ladung der Teilchen und der Gasreibungskoeffizient bestimmen. Das Thema setzt Kenntnisse der Vorlesung Physik VI voraus, die in einem vorangehenden Semester gehört worden sein sollte. | ![]() |