P3M - Programmieren physikalischer Probleme in Mathcad


Vorbemerkungen

Dieser Kurs richtet sich an Hörer der Vorlesung Physik I/II. Er soll Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit Hilfe eines mathematischen Programmpakets einfache physikalische Aufgaben löst. Physiker neigen dazu, auch bereits gelöste Probleme wieder neu aufzugreifen und eigene Wege zu finden. Dies ist für die Fortentwicklung unserer Wissenschaft nötig. Bei mathematischen Methoden sollte man jedoch geeignete Werkzeuge wählen. Schnitzen Sie keinen eigenen Hammer, wenn Sie einen Nagel einschlagen wollen! Es gibt bereits Hämmer zu kaufen. Um im Bild zu bleiben: Ihr mathematischer Hammer wird sicherlich weiterhin ein wissenschaftlicher Taschenrechner sein. Ihre Bohrmaschine, Stichsäge oder Akkuschrauber, die Sie für etwas anspruchsvollere Aufgaben einsetzen, sind mathematische Programmpakete, wie z.B. Mathcad.

Natürlich werden Sie im Laufe Ihres Studiums Sprachen wie C/C++ lernen. Aber setzen Sie z.B. Ihre Bohrmaschine aus Einzelteilen zusammen, wenn Sie schnell ein Loch bohren wollen? Effizienter ist es, einen mathematischen Werkzeugkasten (Toolbox!) zu benutzen.

Bohrmaschinen gibt es von vielen Herstellern, auch Mathematikpakete. Wir meinen, daß Mathcad mit dem geringsten Aufwand erlernbar ist, und Sie während des ganzen Grundstudiums begleiten kann. Maple, Matlab, Mathematica etc. empfehlen wir für das Hauptstudium. Zuletzt: Löcher zu bohren macht Spaß, wenn man geeignetes Werkzeug hat. Es muß leicht (zu erlernen) sein und schnell Ergebnisse zeigen. Wir würden uns freuen, wenn Sie in Kürze den Eindruck gewonnen haben, daß Arbeiten mit gutem Handwerkszeug Ihr Studium erleichtert oder Ihren Spieltrieb befriedigt. Letzteres ist uns ebenso wichtig.

Eine Warnung: Diese Internet-Seiten sind eine Dauerbaustelle. Fertig sind sie hoffentlich am Ende des Semesters. Die im Kurs gezeigten Beispiele und einige Kommentare werden Sie aber hier finden. Für jeden Hinweis auf Fehler sind wir sehr dankbar. Wenn Sie eigene Beispiele haben, die Ihre Kommilitonen interessieren würden, sollten wir diese hier an eine virtuelle Pinwand hängen.

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Credits

Ich danke Herrn Kollegen R. Lincke für Kritik und einige Anregungen zu Mathcad Beispielen.
© 1999, Prof. Dr. A. Piel, IEAP Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Letzte Änderung: 05-01-2000